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Warum nicht auch mal "träumen".
Der eigene Garten
Der Stolz des Gartenbesitzers
Sonnenuntergang über dem Atlantik
Herbstlicher Sonnenuntergang
Selbst der Winter lässt die Natur nicht schlafen
Auch "Unkraut" ist durchaus schön.

Der BGH ( Beschluss des IX. Zivilsenats vom 19.5.2011 - IX ZB 224/09 )
hat die Auflagen an den Schuldner im Insolvenzverfahren erheblich erhöht, um eine Restschuldbefreiung zu erhalten.

Gleichzeitig wirft der BGH viele neue Fragen zu Nachweispflichten, -möglichkeiten, -formen  auf. Wie etwa soll man die regelmäßige Lektüre von Stellenanzeigen nachweisen oder gar überprüfen?

Die Leitsätze lauten:

Zu der Obliegenheit des Schuldners, sich um eine angemessene Beschäftigung
zu bemühen, gehört es, sich im Regelfall bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden und laufend Kontakt zu den dort für ihn zuständigen Mitarbeitern zu halten. Weiter muss er sich selbst aktiv und ernsthaft um eine Arbeitsstelle bemühen, etwa durch stetige Lektüre einschlägiger Stellenanzeigen und durch
entsprechende Bewerbungen. Als ungefähre Richtgröße können zwei bis drei Bewerbungen in der Woche gelten, sofern entsprechende Stellen angeboten werden.
 
Der Schuldner wird dem Bemühen um eine Arbeitsstelle nicht gerecht, wenn er
durchschnittlich alle drei Monate eine Bewerbung abgibt, sonst aber keine Aktivitäten entfaltet.