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Warum nicht auch mal "träumen".
Der eigene Garten
Der Stolz des Gartenbesitzers
Sonnenuntergang über dem Atlantik
Herbstlicher Sonnenuntergang
Selbst der Winter lässt die Natur nicht schlafen
Auch "Unkraut" ist durchaus schön.

Alle, die bisher glaubten, die Vorsorgevollmacht sei das Allheilmittel und spare dem Staat vor allem Kosten, seien auf das Schicksal des bayerischen Ruheständlers hingewiesen.

Dieser hatte seiner Lebensgefährtin und deren Sohn eine Vorsorgevollmacht erteilt und von da an gings bergab.

Dieser Fall war bereits mehrfach Gegenstand von TV-Beiträgen (Maischberger, Aktenzeichen XY). Sein Schicksal schildert auch die übrige Presse.

Focus

TZ

Süddeutsche Zeitung

BR

Dies kann jedem passieren, der eine Vorsorgevollmacht erstellt. Die Ausübung der Vorsorgevollmach wird nicht kontrollert. Der Vollmachtgeber kann im Zweifel nicht mehr kontrollieren. Deshalb kann der Vollmachtnehmer machen, was er will. Ganz besonders im finanziellen Bereich.

Nachdem die Vorsorgevollmacht ihr ganzes Potential an Unwesen getrieben hat, soll es nun doch wieder ein gesetzlich bestellter Betreuer richten. Nicht zuletzt an dieser Stelle zeigt sich, dass die gesetzliche Betreuung der Vorsorgevollmacht überlegen ist.

Geld wurde letztendlich auch keines gespart. Im Gegenteil. Die anderweitige Beschäftigung von Gerichten und Anwälten dürfte Unsummen verschlungen haben.

Das hatte nichts mit Betreuung und Daseinsfürsorge für einen geruhsamen Lebensabend gemeinsam, sondern ist genau das Gegenteil und ist schon deshalb zu verurteilen.

Es wäre nur wünschenswert, wenn Journalisten langsam ebenfalls den Unterschied zwischen Vorsorgevollmachtnehmer und gerichtlich bestelltem Betreuer erkennen und unterscheiden würden.

Es sind zwei völlig verschiedene Instrumente.

Auch nach seinem Tod am 19.03.2014 geht die Geschichte weiter, wie ein Beitrag des WDR vom 31.03.2014 zeigt.

Dieser Betitrag zeigt allerdings auch überwiegend emotionale Bilder, die ihre Berechtigung haben, die aber wenig zu einer Lösung beitragen.

 

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 Auch die Geschichte hinter der Entscheidung des BGH (BGH, Urteil vom 25. März 2014 - X ZR 94/12 ) zeigt, dass die Vorsorgevollmacht keineswegs die Lösung ist, sondern allenfalls gewachsene Beziehungen auflöst.

18.08.2014

Noch ein prominentes Beispiel gefällig? Hier die Geschichte um Alt-Bundespräsident Walter Scheel.

Ebenso der Kölner Stadt-Anzeiger.

Etwas ausführlicher Die Welt vom 18.08.2014.

 Was wird wohl Hintergrund dieser Schlagzeilen sein?

Wievlel Aufwand wird die Justiz jetzt sparen, bis dieses prominente Beispiel gelöst sein wird.

Erinnert ein wenig an Harald Juhnke.

Auch in Angelegenheiten von Walter Scheel soll jetzt wieder eine gesetzliche Betreuung die Lage beruhigen.Stuttgarter Nachrichten und der SWR berichten übereinstimmend, dass das zuständige Amtsgericht eine sog. Kontrollbetreuung angeordnet hat, damit sich die Situation wieder beruhigt. Als Fazit stellt ich mir die Frage, warum man erst den Umweg über eine Vollmacht gegangen ist.

 

 27.08.2014

Auch der Hintergrund deses Urteils des BGH ( BGH, Urteil vom 29. Juli 2014 - 5 StR 46/14- ) wirft kein gutes Bild auf die so gepriesene Vorsorgevollmacht und hat wohl auch niemandem Geld gespart.

 

01.09.2014

Inzwischen signalisiert sogar die Politik Warnhinweise in Richtung Vorsorgevollmacht. Allerdings befindet sich die Politik immer noch im Spagat zwischen dem selbst auferlegten Diktat des (angeblichen) Sparwillens und dem Wohl des Betroffenen.