Bildergalerie

Warum nicht auch mal "träumen".
Der eigene Garten
Der Stolz des Gartenbesitzers
Sonnenuntergang über dem Atlantik
Herbstlicher Sonnenuntergang
Selbst der Winter lässt die Natur nicht schlafen
Auch "Unkraut" ist durchaus schön.
 
Beteiligung am Forschungsprojekt „Qualität in der rechtlichen Betreuung“ – Information zur Beteiligung

Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) in Kooperation mit Frau Prof. Dr. Dagmar Brosey von der Technischen Hochschule Köln mit der Umsetzung des Forschungsvorhabens „Qualität in der rechtlichen Betreuung“ beauftragt.
Um Fragen zur Qualität in der rechtlichen Betreuung und zum Vergütungssystem beantworten zu können, werden verschiedene Befragungen und Analysen vom ISG durchgeführt, an der die Beteiligten im Betreuungswesen aktiv teilnehmen können.
Als erstes werden Online-Befragungen in ganz Deutschland durchgeführt und es ist Ziel, alle selbstständigen Berufsbetreuer/innen, alle Betreuungsvereine, alle Betreuungsbehörden und alle Betreuungsgerichte und möglichst viele ehrenamtliche Betreuer/innen zu erreichen.
Im Rahmen der Online-Befragungen der Berufsbetreuer/innen wird auch auf die zentrale Frage des Forschungsprojekts, wie viel Arbeitszeit ein beruflicher Betreuer/innen durchschnittlich für einen Betreuungsfall aufbringt, eingegangen. Die beruflichen Betreuer/innen werden gebeten, den Zeitaufwand für Tätigkeiten für alle Betreuungsfälle über einen Monat und 2 Fälle (nach Zufallsprinzip ausgewählt) noch 2 weitere Monate zu dokumentieren.
Über die Onlinebefragung hinaus, werden mit betreuten Menschen persönliche Interviews durchgeführt – ebenso wie mit Betreuer/innen. Außerdem werden vertiefende Experteninterviews mit verschiedenen Akteuren gemacht.
Wenn Sie sich beteiligen, können Sie konkret zur Beantwortung der Frage, was Qualität im Betreuungsrecht ausmacht, beitragen. Wenn Sie sich als beruflicher Betreuer an der Zeitdokumentation beteiligen, können Sie weiterhin zur Beantwortung der Frage beitragen, ob die pauschalierten Stundensätze ebenso wie die Höhe der seit 2005 unveränderten Stundensätze die Qualität der Betreuung beeinflussen. Das BMJV hat klar formuliert, dass es eine rechtstatsächliche Grundlage braucht, um geforderte Verbesserungen anzustoßen.
Da bei den Betreuungsvereinen, Betreuungsbehörden und den Betreuungsgerichten Adressen vorliegen, erhalten diese per E-Mail ein Schreiben mit Informationen zur Online-Befragung und dem entsprechenden Link. Da dem ISG von den selbstständigen Berufsbetreuer/innen keine Adressen vorliegen, werden die Betreuungsbehörden werden gebeten, ein entsprechendes Anschreiben des ISG an die Betreuer/innen in ihrem Zuständigkeitsbereich per E-Mail weiterzuleiten. Ab Juni 2016 werden auch auf der Homepage des ISG Informationen zu der Online-Befragung und zur Zeitbudgeterhebung bereitgestellt, sodass sich hier alle Interessierten informieren und an der Befragung teilnehmen können. (über diesen Link kommen Sie direkt zu der notwendigen Seite)
 
Sieht man sich die Fragestellungen an, wird es schwierig nachzuvollziehen, wie damit "Qualität" beurteilt werden soll. Alle Fragestellungen stellen nur auf Quantität ab. Es ist auch keine einzige Relation zwischen Quantität und Qualität erkennbar.
Alleine daraus ist der Wert dieser Erhebung bereits absehbar.
Fazit dürfte wohl sein, dass eine weitere Chance leichtfertig vertan wurde.